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 Soziale/emotionale Entwicklung

Kartenhaus

 

 

Schüler mit emotionalem und sozialem Förderbedarf stellen stets eine besondere Herausforderung für die Lehrkräfte und die Schule dar und formulieren spezifische Ansprüche an die Pädagogik und Didaktik der Förderung.

 

Die Zielgruppe besteht vorwiegend aus Buben, die soziale und emotionale Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit sich und dem sozialen Umfeld aufweisen und in der Schule vielfach für Störungen der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Abläufe verantwortlich gemacht werden. Auch im Leistungsbereich bleiben sie oft gravierend unter ihren Möglichkeiten (Underachiever).

 

Die abweichende soziale und emotionale Entwicklung findet so Ausdruck in unterdurchschnittlichen Schulleistungen bis hin zu völligem Schulversagen.

 

 Die Ziele umfassen neben edukativen auch solche der Verhaltensregulation und emotionalen Stabilisierung:

  • Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen gemäß Lehrplan
  •  Abbau von Lerndefiziten, Anschluss an Lernziele des Jahrgangs
  •  Aufbau angemessener und entwicklungsfördernder Verhaltensweisen
  •  Ganzheitliche Förderung im Sinne von Persönlichkeitsentwicklung und dem Ziel eines sozial und personal integrierten Lebens
  •  Behebung oder Minderung von Verhaltensstörungen und in der Folge Rückschulung
  •  Reduzieren von Schulunlust und Ängsten, Misstrauen, negativer Selbsteinschätzung
  •  Aufbau von Beziehungsfähigkeit, Solidarität und Autonomie
  •  Entwicklung von Zukunftsperspektiven

Die intensive Zusammenarbeit mit Eltern und diversen beteiligten Institutionen und therapeutischen Fachpersonen stellt eine der wichtigsten Säulen für die positive Entwicklung der Schüler dar. Das Ziehen an einem gemeinsamen Strang, das Formulieren gemeinsamer Ziele gibt den Schülern Rückhalt und bietet Orientierung.